Da war sie, die schöpferische Pause :) Knapp 9 Monate später beginne ich mit Versuch Nummero 2, mich mit Vim anzufreunden. C# und Vim geht einfach nicht. Visual Studio mit R# und den jahrelang angewendeten Tastenkombinationen waren einfach zu stark. Wieso soll ich mich so quälen, wenn der leichte Weg nur ein Mausklick entfernt ist?
Deswegen nun der harte Weg (á la "learn X the hard way"): node.js mit vim! Da wird mir Visual Studio nichts mehr nützen (zumindest nicht sooo viel).
Gerade eben habe ich die alten posts durchgelesen und eigentlich bei nur 2 Tasten gedacht, dass es schade war, sie zu vergessen: m und /. Die versuche ich mir wieder anzugewöhnen.
Außerdem bin ich auf gVim umgestiegen, damit ich auf meine Visual Studio Tabs nicht verzichten muss :D
Ganz doof fand ich schon immer, dass man <Esc> drücken muss, um aus dem Einfüge-Modus zu kommen. Travis Whitton hat die Lösung für mich: in meiner _vimrc steht nun folgendes mapping:
map! ;; <Esc>
Damit kann ich, statt <Esc> zu drücken (und dabei mit der linken Hand die Tastatur-Grundhaltung zu verlassen), mit ;; aus dem Eingabemodus entfleuchen. Sehr praktisch :)

Deswegen nun der harte Weg (á la "learn X the hard way"): node.js mit vim! Da wird mir Visual Studio nichts mehr nützen (zumindest nicht sooo viel).
Was ich nach 9 Monaten noch kann
Ich war verblüfft, wieviel sich festgesetzt hatte. Navigieren mit hjkl, 0, $, w, und b genügt zum Wiederreinkommen. Text schreiben mit i, a, A, o, O, r, x und u konnte ich auch noch. Und richtig editieren mit v, p, dd, :w und :q komplettierte mein Wissen.Gerade eben habe ich die alten posts durchgelesen und eigentlich bei nur 2 Tasten gedacht, dass es schade war, sie zu vergessen: m und /. Die versuche ich mir wieder anzugewöhnen.
Neuer Wind
Ich bin nun auf englischem Tastaturlayout unterwegs, wie sich bereits in einem älteren post angedeutet hatte. Deutsche Sonderzeichen braucht man beim Coden sowieso nicht und die paar Unterschiede waren schnell gelernt. Vor allem das Semikolon ; und die Klammern [], {} liegen viiiiel besser. Dafür vermisse ich mein gut erreichbares + :/Außerdem bin ich auf gVim umgestiegen, damit ich auf meine Visual Studio Tabs nicht verzichten muss :D
Ganz doof fand ich schon immer, dass man <Esc> drücken muss, um aus dem Einfüge-Modus zu kommen. Travis Whitton hat die Lösung für mich: in meiner _vimrc steht nun folgendes mapping:
map! ;; <Esc>
Damit kann ich, statt <Esc> zu drücken (und dabei mit der linken Hand die Tastatur-Grundhaltung zu verlassen), mit ;; aus dem Eingabemodus entfleuchen. Sehr praktisch :)
Plug-ins
Ich finde, dass ich somit reif für mein erstes Plug-in bin. NERDTree soll es sein. Allein der Name ist schon Grund genug für eine Installation ;) Die war aber gar nicht so einfach. Aber man beisst sich durch... Pathogen.vim ist der empfohlene Weg. Wir armen Windows-Benutzer dürfen bei den coolen Sachen meistens nicht mitspielen. Deswegen hat es mich auch nicht gewundert, dass Pathogen.vim nach der Installation nach Anleitung nichts gemacht hat. Zum Glück gibt es StackOverflow :) Oleg Pestov hatte den richtigen Tipp parat. Kaum war Pathogen.vim richtig installiert, hat es auch mit NERDTree geklappt: git clone ins entsprechende bundle-Verzeichnis (eben vim\vimfiles\bundle) und gVim neu laden. Zuvor noch schnell ein neues mapping:
map <C-n><C-t> :NERDTreeToggle<CR>
Und schon vermisse ich Visual Studio ein Stück weniger!
Bei NERDTree verwende ich zurzeit j und k zur Navigation hoch und runter, o, um einen Ordner oder eine Datei zu öffnen, go für einen sneak peak, B für ein bookmark (verwende ich als Projektdatei-Ersatz) und ma, um Ordner und Dateien anzulegen. Bin schon ein Fan :)
Was ich gelernt habe
- so schnell vergisst man nichts ^^
- englisches Tastaturlayoutt >> deutsches Tastaturlayout
- :tabnew, um ein neues Tab zu öffnen
- <Ctrl-pgup>, <Ctrl-pgdn> zur Tabnavigation
- ;; um den Eingabemodus zu verlassen (benötigt ein mapping)
- <Ctrl-n><Ctrl-t>, um den NERDTree zu öffnen (benötigt ein mapping)
- j, k, o, B, ma sind NERDTree-Kommandos







