Mittwoch, 2. Mai 2012

Meine Zeit mit Vim: Stunde 4

Die Geister, die ich rief

Highlighting kenne ich ja seit Visual Studio 2010 - und möchte es nicht mehr missen. Das Suchen-Kommando von Vim (/[string]) funktioniert ähnlich: tippe ich z.B. /the<Enter> ein, werden alle Vorkommen dieser Zeichenkette farbig hinterlegt. Nicht ganz so komfortabel wie in meiner altbekannten IDE, aber ich wette, das kriegt man auch hin.

Das eigentliche Problem wurde mir erst nach dem erfolgreichen Highlighting bewusst: wie bekomme ich die ganzen gelben Dopser wieder weg? In der Hilfe steht zwar ausführlich, wie man vor, zurück und wiederholt sonst wo hin suchen kann - und ein schlichtes <ESC> bricht zwar die Suche ab, doch das hinterlassene visuelle Schlamassel bleibt:


Schlau wie ich bin, suche ich einfach nach "fdfadsfdsafdfdsds". Das gibt es natürlich nicht und wo nichts ist, kann auch nichts gehighlighted werden. Erst 120 Zeilen später steht die Lösung: :nohlsearch. Da finde ich ja mein "Kommando" wesentlich eingängiger...

Was ich gelernt habe

  • H = Home, M = Middle, L = Last
  • <Ctrl>-u scrollt eine halbe Seite hoch, <Ctrl>-d eine halbe Seite runter
  • <Ctrl>-b scrollt fast eine ganz Seite hoch, <Ctrl>-f fast eine ganz Seite runter
  • zz scrollt so, dass der Cursor in der Mitte der Seite ist
  • /[string] sucht nach dem nächsten Vorkommen von [string], ?[string] such rückwärts, n geht zum nächsten Funkstück, N zum vorherigen
  • * sucht nach dem Wort unter dem Cursor, # sucht nach dem Wort zurück
  • Reguläre Ausdrücke funktionieren auch im Suchstring
  • <Ctrl>-o springt zur letzten Cursorposition (sowas wie <Ctrl>-- in Visual Studio), <Ctrl>-i vorwärts
  • m[Buchstabe] setzt ein Lesezeichen, '[Buchstabe] besucht es

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