Samstag, 21. April 2012

Meine Zeit mit Vim: Stunde 1

Installation

Die Installation ist ja für mich als Windows-Benutzer denkbar einfach: ftp://ftp.vim.org/pub/vim/pc/gvim73_46.exe runterladen (o.O nur 9MB? Da kann sich Visual Studio eine Scheibe abschneiden...) und installieren. Danach natürlich die hardcore-Variante Vim und nicht gVim, die "ich will aber mit der Maus klicken"-Variante, ausführen. Nun zeigt sich folgendes Bild:


Na super, bei 9 MB kann ja nur so etwas dabei rauskommen. Da fühlt man sich doch gleich in DOS-Zeiten zurückversetzt. Kein Wunder, denn Vim ist mittlerweile über 20! Jahre alt. Mal schauen, ob der Opa noch rockt :)

Hilfe!

Da mein Ziel ist, während der Entwicklung die Hände von der Tastatur nicht mehr zu entfernen, fange ich gleich mit dem Training an und tippe ":help<Enter>" - nicht das profane <F1>!


Erster Punkt: Move around. Als alter WoW-Zocker weiß ich mich nach jahrelanger Übung in der virtuellen Welt zu bewegen: wasd für vor, links, zurück, rechts. Was macht Vim, um es allen Zockern dieser Welt schwer zu machen: hjkl. Wie idiotisch ist das denn? Dann zeigen die das auch noch in Rauten-Formation an. Auf meiner Tastatur ist hjkl in einer Linie! So zu navigieren fühlt sich total kacke an. Was haben die sich nur dabei gedacht? Aber noch bin ich offen für alles...

Nachdem ich mir einen Überblick der Hilfe-Seite verschafft habe (ich benötige definitiv kein anderes Tutorial) habe ich mich nicht für den interaktiven Tutor, auch nicht für die Quick-Rererenz, sondern für das fette User Manual entschieden: Kapitel 1 About the manuals... nur blabla. Da kann ich beim nächsten Mal gleich mit Kapitel 2 anfangen.

Was ich gelernt habe

  • hjkl für die Navigation
  • <Ctrl>-] (<Ctrl>-+ auf deutscher Tastatur) um einem link zu folgen, <Ctrl>-o geht zurück


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