Samstag, 21. April 2012

Meine Zeit mit Vim: Stunde 0


Ich habe mir in den Kopf gesetzt, Vim zu lernen. Bevor ich damit anfange, definiere ich für mich, wann ich sagen kann: "I know Vim" (ich gebe zu, die Referenz zu Matrix [I know Kung-Fu, ne?] ist schwer ersichtlich).

Dazu ein benchmark: mit Visual Studio, C#, NUnit und ReSharper schaffe ich die Prime Factors Kata gediegen in circa 5 Minuten. Wenn ich mit Vim ohne ReSharper gemütlich genauso schnell bin, kann ich von mir sagen, dass ich Vim kann.

Wieso Vim?

Ich bin träge geworden: ich entwickle seit 7 Jahren mit Visual Studio und habe dessen Komfort schätzen gelernt. Das ist vergleichbar mit einer Rolltreppe: man kommt fast automatisch ans Ziel, es benötigt nur einen Schritt in die richtige Richtung. Will ich aber auf den Säuling, muss ich zu Fuß dorthin - dort gibt es keine Rolltreppen.

Genauso geht es mir, wenn ich in der Programmiersprachen-Welt woanders hin möchte: ich bin zu träge geworden.
  • Scala mit Eclipse? 1 Woche probiert - zurück zu C# und Visual Studio
  • Android-Java mit Eclipse: naja, halt auch nicht Visual Studio :/
  • Ruby on Rails mit Windows? Guter Witz. Da installiere ich eher ein Mac OS...
Deswegen verspreche ich mir, dass, wenn ich back to the roots gehe, mein Widerstand, mich aus meiner comfort-zone zu bewegen, kleiner wird. Mal schauen, wie lange ich durchhalte ;)

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